Kohlenstoff und Bodenfruchtbarkeit

Wie Bodenfruchtbarkeit gezielt beeinflusst werden kann

Die Pflanzenkohle, die beim Verbrennen der Pellets in den Öfen entsteht, wird vorrangig zur Bodenverbesserung der eigenen landwirtschaftlich genutzten Flächen und damit für die Produktion von Nahrung eingesetzt.
Pflanzenkohle, auch Pyrogener Kohlenstoff genannt, ist in seiner Form sehr grobporig, fast schwammartig. Er bindet Stickstoff im Boden, er erhöht die Aktivität von Bodenpilzen und Bakterien und verbessert die Wasserhaltefähigkeit. Die kritische Grenze des Humusgehaltes, unter der die Erntemengen deutlich zurückgehen, liegt für die meisten tropischen Böden bei etwa 1 Prozent. Unterhalb dieser Grenzen nehmen die Erntemengen dramatisch ab. Aus 1 kg trockener Biomasse entstehen bei der Verbrennung in den Pyrolyseöfen rund 250-300 g Pflanzenkohle. Bei einem täglichen Betrieb eines Kochers mit 1 kg trockener Biomasse (Pflanzenpellets) würde innerhalb eines Jahres genügend Pflanzenkohle hergestellt, um einem Gemüsegarten von 100 m² zu langfristig gesteigerter Fruchtbarkeit zu verhelfen.