Lokale Kreisläufe

Über Stoffflüsse, Wasserkreisläufe und Ernährungssouveränität

In einer Zeit, wo landwirtschaftliche Böden durch Herbizide, Pflanzenschutzmittel, Überdüngung und Erosion verarmen, wenn nicht gar absterben, zugleich die Extreme durch Klimaereignisse zunehmen, sind Maßnahmen gefragt, die zur Entwicklung intelligenter Strategien führen, die die Menschen vor Ort wirklich teilhaben lassen, die die Produktivität und Artenvielfalt einer kleinteiligen Landwirtschaft stützen und stabilisieren, sowie die Landwirtschaft, den Klimaschutz und den Naturschutz vereinen. Die Wiederherstellung der Wasserkreisläufe und die Schließung der Nährstoffkreisläufe, wie sie in anderen Gebieten, wie am Amazonas ebenso wie an der Elbe über einen Zeitraum vieler Jahrhunderte praktiziert wurden, könnten zur Grundlage moderner Strategien für eine effiziente und nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen und damit einer zukunftsfähigen Bioökonomie werden. Die Sicherung der Ernährungssouveränität und der kulturellen Begebenheiten gehören genauso dazu wie rein wirtschaftliche Betrachtungsmuster, die es für die neuen Herausforderungen anzupassen gilt.